
Vertrauliche Spurensicherung (VSS)
nach sexualisierter und/oder körperlicher Gewalt
Vertrauliche Spurensicherung nach einem sexualisierten und/oder körperlichen Übergriff
Für viele Opfer von sexualisierter und/oder körperlicher Gewalt ist eine Vertrauliche Spurensicherung möglich. Durch dieses Verfahren haben die Betroffenen Zeit, sich den Schritt einer Anzeigenerstattung in Ruhe zu überlegen. Sie können sich
in einer am Verfahren beteiligten Klinik medizinisch versorgen lassen und die Vertrauliche Spurensicherung in Anspruch nehmen. Nach der ärztlichen Versorgung und Spurendokumentation werden die Spuren anonymisiert und in einem Institut für Rechtsmedizin gelagert. Erstatten Sie in einem Zeitraum von bis zu 5 Jahren eine Anzeige, können die Spuren als wichtige Beweismittel dienen.
Sie können eine Sexualstraftat und/oder körperliche Gewalt direkt bei der Polizei anzeigen. Die Anzeige können Sie persönlich, telefonisch, online oder schriftlich stellen. Sobald die Polizei von der Tat erfährt, wird die Strafverfolgung in Gang gesetzt und die Anzeige kann nicht mehr zurückgenommen werden.
Teilnehmende Kliniken im Kreis Siegen-Wittgenstein:
- DRK-Kinderklinik Siegen (für junge Erwachsene)
- Diakonie Klinikum Jung-Stilling
Weitere Informationen unter: https://gobsis.de/projekte/teilnehmende
Betroffene Frauen* erhalten Beratung, Unterstützung und weitere Informationen bei uns:
Frauen*beratungsstelle/Fachstelle Sexualisierte Gewalt
Tel. 0271 21887
Weitere Unterstützungsangebote für Betroffene hier